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D1 kämpft am letzten Heimspieltag - ein packendes Saisonfinale, leider ohne Aufstieg

geschrieben von Anna-Maria Niermann

Am Samstag, den 30.03. traf die erste Damenmannschaft der SV 1845 Esslingen am Heimspieltag auf die Mitkämpfer um den Aufstieg: mit SV Fellbach 2 und der ASV Botnang als Gäste wartete der spannendste, wichtigste, aber auch der schwerste Heimspieltag auf die Damen der SVE. Am Ende war der Kampf und den Aufstieg leider vergebens, stolz kann die Mannschaft auf ihre Leistung trotzdem sein.

Zuerst ging es gegen den SV Fellbach 2. Hier waren die Spielerinnen der SVE bereits von Beginn an hoch motiviert und durch Trainer Hannes Fulge gut auf das Spiel vorbereitet worden. Zwar hatte man den Aufstieg vor Augen, doch wollte man sich durch diese Chance nicht verrückt machen lassen. Man wusste: man brauchte zwei Siege bzw. sechs Punkte, um sich den zweiten Tabellen- und damit den Relegationsplatz zu sichern oder mit etwas Glück (falls der MTV Ludwigsburg ein Spiel verlieren sollte) sogar den direkten Aufstieg in die Landesliga zu meistern. Der erste Satz gegen Fellbach war souverän: gute Angriffsaktionen und eine solide Abwehr waren ganz im Zeichen der intensiven Vorbereitung auf diesen Spieltag. Ein 25:20 im ersten Satz ließ die Mannschaft für’s erste Aufatmen.
Im zweiten Satz wackelten Annahme und Abwehr. Auch ihre Angriffe konnten die Esslingerinnen nicht mehr so sicher durchbringen wie im Satz zuvor. Den zweiten Satz gaben sie damit aus der Hand: mit 22:25 verloren sie knapp.Damit war die Uhr wieder auf Null gedreht. Der Satzverlust kurz zuvor machte die Damen aus Esslingen jedoch nicht nervös, sondern ließ sie sogar noch erstarken. Noch effektiver als im erfolgreichen ersten Satz gelang ihnen im dritten Satz eine gute Kombination aus Block-Abwehr und Umschalten auf Angriff. Mit 25:16 hängten sie die Gäste aus Fellbach ab, die sich auch noch Chancen auf den Relegationsplatz bzw. die Tabellenspitze errechneten.

Nach diesem kräftezehrenden ersten Spiel lag nun das Spiel gegen den ASV Bontang vor den Neckarstädterinnen, die nicht minder motiviert waren, sich den Relegationsplatz zu sichern. Der Start in den ersten Satz gegen Botnang war fulminant und versprach ein wahres Feuerwerk: mit acht Punkten ging die SVE zu Satzbeginn in Führung und ließen die Gäste im Regen stehen. Der Trainer des ASV Botnang sah sich beim Punktestand von 2:10 gezwungen, seine zweite Auszeit zu nehmen. Vor allem der starke Block der SVE brachte die Gäste aus Botnang unter Druck, die meisten dieser zehn Punkte waren durch Blockpunkte erzielt worden. Was daraufhin passierte, ist sehr schwer, schwarz auf weiß niederzuschreiben. Der ASV Botnang startete eine Aufholjagd während beim SVE die Kräfte zu schwinden begannen. Gegen Satzende hatte der ASV Botnang den Rückstand wieder aufgeholt, auch, weil die Damen aus Esslingen unkonzentrierter in der Abwehr und weniger effektiv im Angriff waren. Unglücklich, aber vor allem sehr sehr bitter verloren die Damen aus Esslingen den ersten Satz mit 24:26.
Im zweiten Satz konnte sich die SVE von dieser Überraschung nicht so recht erholen. Das Zusammenspiel verlief nicht mehr so reibungslos wie zuvor, der ASV Botnang profitierte von den vielen Eigenfehlern der SVE. Deutlich verloren sie den zweiten Satz mit 18:25.Im dritten Satz gerieten die Damen aus Esslingen in einen Rückstand, ähnlich wie Botnang zuvor im ersten Satz. Dieses Mal war es die SVE, die sich spektakulär gegen Satzende zurückkämpfte. Maßgeblich hierfür war die starke Aufschlagserie von Außenangreiferin Carina Rebernak, die die SVE wieder ins Spiel brachte. Beim 24:23 hatte die SVE mit ihrem Aufschlag den Matchball auf der Hand. Leider wurde diese Aufholjagd jedoch nicht belohnt: am Ende fehlten die Kraft, die Konzentration und irgendwie auch das Glück, der Satz wurde mit 25:27 verloren.

Damit schließt die erste Damenmannschaft die Saison 2018/2019 in der Bezirksliga Ost mit einem etwas unglücklichen vierten Platz ab, punktgleich mit dem Tabellendritten, nur einen Punkt hinter dem Relegationsplatz. Auch der Landesligaaufsteiger musste bis zum Schluss zittern, in dieser Bezirksliga Ost wurde ihnen mit einem Vorsprung von vier Punkten auf den Tabellenzweiten nichts geschenkt.

Auf den vierten Platz sind die Spielerinnen und der Trainer Hannes Fulge sehr stolz. Trotz vieler privater und verletzungsbedingter Widrigkeiten erreichten sie durch Mannschaftzusammenhalt und Teamgeist mit dem vierten Platz ein tolles Ergebnis. Natürlich ärgert man sich über knappe Chancen, zumal der Aufstieg bzw. die Relegation nun in der zweiten Saison in Folge nur hauchdünn verpasst wurde. Doch die Tatsache, dass die erste Damenmannschaft den Landesligaaufsteiger aus Ludwigsburg sowohl im Hin- als auch im Rückspiel besiegt hatte und ebenso viele Siege auf dem heimischen Konto zu verbuchen hat wie Zweit- und Drittplatzierte (und zwei Landesligamannschaften aus dem Verbandspokal gekickt hatte, hihi), lässt auf eine spannende Saison 2019/2020 hoffen.

Nach diesem packenden Endspurt gönnt Trainer Hannes Fulge seinen Spielerinnen eine trainingsfreie Woche, bevor es in die Vorbereitung auf das Pokalfinale des Bezirkspokals geht. Das erneute Erreichen des Finales ist ein Grund mehr, auf die Mannschaft und ihre Leistungen stolz zu sein. Im Finale trifft man (sehr unterbesetzt) auf altbekannte Gegner: auch der ASV Botnang und der SV Fellbach 2 stehen bereits als Finalisten aus der Bezirksliga Ost fest. Damit kommen drei der vier Bezirkspokalfinalisten aus der Bezirksliga Ost, ein Beweis mehr für eine starke Staffel. Mit der TSG Eislingen ist auch der dritte Mitfinalist ein bekannter Mitstreiter: in der Saison zuvor konnte die SVE alle Begegnungen für sich entscheiden. Die TSG Eislingen ist in der Bezirksliga Süd mit großem Vorsprung direkt in die Landesliga aufgestiegen, wir sind gespannt auf eine erneute Begegnung am 27./28. April in Botnang.
#Esslingenahoi! #herewegoagainBezirkspokalfinale

Trainer: Hannes Fulge

Es spielten: Mareike Börgel, Ann-Kathrin Bührer, Rebekka Dollinger, Tatjana Engelhardt, Henrike Fischer, Lena Mangel, Anna-Maria Niermann, Carina Rebernak, Jana Riegert, Katharina Riegert, Jennifer Schagemann, Linda Werneke

Weitere Informationen

  • Saison: 2018/2019

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